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Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin mit 19 Neuinfektionen wieder Risikogebiet

Corona-Ausbruch im Augusten-Stift weitet sich aus

Die Landeshauptstadt ist mit 19 Neuinfektionen am Donnerstag wieder in der roten Ampelphase. Mit einer 7-Tage Inzidenz von 58 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist Schwerin erneut Risikogebiet. Allein vier neue Fälle wurden aus dem Augusten-Stift gemeldet, wo jetzt Bewohner weiterer Wohnbereiche von dem Ausbruch betroffen sind. Das Gesundheitsamt hat eine Quarantäne für 14 Tage für einen Wohnbereich der Einrichtung per Allgemeinverfügung angeordnet.

Sechs weitere Neuinfektionen betreffen Kontaktpersonen in der Quarantäne. Zwei neue Einzelfälle wurden aus der Erstaufnahmestelle des Landes in Stern Buchholz gemeldet. Auch über Hausärzte und aus dem Krankenhaus gab es Meldungen.

An der Volkshochschule gab es eine weitere Infektion in einer Abschlussklasse. Der Schüler befand sich bereits als Kontaktperson in Quarantäne. An der Erich-Weinert-Schule wurde der Schüler einer 10. Klasse positiv getestet – die gesamte Klasse geht in Quarantäne und wird am Freitag im Abstrichzentrum getestet. Der Schulbetrieb für alle nicht betroffenen Klassen läuft vorerst weiter.

Die Infektion einer Integrationshelferin hat für den Schulbetrieb an der Werner-von-Siemens-Schule keine weiteren Folgen. Die Corona-Tests der Kontaktpersonen im schulischen Bereich verliefen negativ. Die Schüler der betroffenen 7. Klasse bleiben in Quarantäne.

Auch die Tests der Lehrkräfte am Sportgymnasium waren negativ. Die Testergebnisse für die drei Lehrkräfte des Fachgymnasiums Technik und für die 35 Kontaktpersonen einer Abteilung des Vitanas-Pflegeheims im Adam-Scharrer-Weg werden für Freitag erwartet.

Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 411 gestiegen, abzüglich der 318 Genesenen und vier Verstorbenen gibt es derzeit 89 aktive Infektionen. Neun Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

 

Quelle: Stadt Schwerin


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